Camino Tag zweiunddreissig

Die Königsetappe gemäss Pilgerführer sollte das Heute sein. Es begann erst recht sanft. Aber schon bald stieg es steil nach oben. Mir hat es ausserordentlich gefallen, ein Gefühl wie auf dem Trail! Der Fuss machte auch recht gut mit.

In O Cebreiro traf ich auf die Wirkungsstätte von Priester Elias Valiña. Er hat vor 30 Jahren massgeblich zur Wiederbelebung des Jakobsweges beigetragen. Er malte als erster mit Farbresten aus einer Baustelle die gelben Pfeile auf nach denen sich heute alle Pilger orientieren.

Diese Pfeile sind oft die einzigen Hilfen um auf dem rechten Weg zu bleiben. Leider verwenden des öftern auch Herbergen diese Pfeile um die Pilger zu ihren Unterkünften zu locken. Eine lästige Unart die abgestellt werden sollte.

Verlaufen habe ich mich heute zum Glück nie. Nur eine Umleitung zwang mich dazu vom eigentlichen Weg abzugehen. Es war aber nicht weiter schlimm. Dadurch führte der Weg einfach etwas länger an Strassen entlang. Warum wir umgeleitet wurden iet nicht klar geworden.

Das Dorf Fonfría wo meine heutige Unterkunft steht, ist sehr klein. Nur ein paar Bauernhäuser und die Herberge. Aber ich wollte heute bewusst nicht zu viele Kilometer laufen um mich zu schonen. Darum entschied ich nach 21km in diesem Dorf meine heutige Etappe zu beenden.

Im übrigen war da noch der steile Aufstieg zu bewältigen. So gesehen habe ich für mich genug geleistet.

Morgen sind es nur 18km bis Samos. Dafür gehts wieder 700 Meter abwärts was eine zusätzliche belastung für den Fuss darstellt. Damit wären dann die steilen längeren Passagen auf dem Camino vorüber.

Von Samos an wird es wieder flacher. Zum Glück aber nicht mehr so eintönig wie zuvor auf der langen Strecke von Burgos bis nach Astorga.

Seit heute bin ich nur noch ca. 145km von Santiago de Compostela entfernt. Es beginnt der Countdown! Einzig mein lädierter Fuss könnte mich jetzt noch stoppen.

Darum lege ich mich nun hin und schone den Kerl. Er wird es mir hoffentlich danken.

Passt auf Euch auf und bis morgen. 🌹

Euer Swiss

Ein Gedanke zu „Camino Tag zweiunddreissig“

  1. Guete Morgeee, i hoffe dir u dim Fuess geits besser das dir zäme chöit witerwandere. Dä söu itze gfälligscht nid schlapp mache so churz vorem Zieu! Wünsche dir ganz ä schöne Tag ufem Camino🌻🍀🙋‍♀️

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