Camino Tag zweiundzwanzig

Hola Leute! Freut mich das Ihr bei mir vorbeischaut! Heute gehts ums Thema Essen auf dem Jakobsweg.

Eine Sache vorn weg, kulinarische Höhenflüge sollte man nicht erwarten, zumindest nicht als Pilger 😄

Typisch sind die überall angebotenen Pilger Menus. Die Kosten praktisch immer so um die 11 Euro.

Inbegriffen sind Vorspeise, Hauptgericht und Nachspeise. Dazu gibts Wasser und Wein. Meist ein Glas Wein und eine Flasche Stilles Wasser. Solches mit Kohlensäure habe ich noch nie gesehen. Der Wein ist meist gute Hausmannskost oder manchmal auch weniger 🤪

Die Auswahl der Vorspeisen ist sehr ähnlich: Salat, Suppe, Spaghetti!? Lasagne?! oder eine Hausspezialität. Im Hauptgang findet man Fleischklösschen mit Reis, Huhn mit Fritten, Schnitzel mit Fritten, Fisch mit Fritten oft auch verschiedene Paella, wobei man hier vorsichtig sein sollte weil die Zutaten vielfältig sein können. Von Krustentieren über Kaninchen bis hin zu Schnecken (schauder) ist alles möglich.

Zum Nachtisch stehen zur Auswahl Eine Art Pudding, Fruchtsalat, irgendwelche Kuchen, Früchte und verschiedene Eissorten. Bestellt man Eis kriegt man oft entweder verpackte Eiskübelchen oder Cornets wie vom Supermarkt! Die sind dann meist auch von Langnese oder von Néstle 😂

Das bemerkenswerte ist das es eigentlich immer ähnliche Sachen gibt die man Auswählen kann, die Mengen und vor allem die Qualität und die Zubereitung sind stark unterschiedlich.

Richtig schlecht habe ich nicht oft gegessen, richtig gut aber auch nicht 😄. Will man nun etwas anderes als das Pilgermenu essen wird es schnell teuer. Zumindest für Europäische Verhältnisse. Davon ist allgemein abzuraten, weil es auch nicht viel besser sondern nur teurer ist.

Das bezieht sich alles natürlich nur auf den Camino de Santiago. Sonst und in den grösseren Städten kann man natürlich vorzüglich Speisen… wenn man das entsprechende Lokal findet.

Beim Frühstück ist es sehr ähnlich. Toastbrot, Butter und Konfitüre dazu Kaffee, Wasser und Orangensaft gibts eigentlich immer. Mehr ist schon eher die Ausnahme. Das geht dann über Eier, Seranno Schinken (köstlich) Käse ( meist auch sehr gut) Früchte und Joghurt bis hin zu lokalen Spezialitäten.

Das so zum normalen Speiseplan auf dem Camino.

Unterwegs gibt es in den Dörfern jeweils Bars und kleine Restaurants die hauptsächlich Gebäck und kleinere Pizzastücke und natürlich meistens sehr leckere grosse Sandwich verkaufen. Auch kleine Gerichte haben sie oft. Dann gibts natürlich meine heissgeliebte Cola!

Kaffe ist definitiv nicht die Kernkompetenz der Spanier. Wenn man einen Espresso bestellt, weis man nie was dann da serviert wird. Das reicht von einer ganzen Tasse schwer zu definierender Brühe bis zu einwandfreien köstlichen Italienischen Espressi. Letzteres eher selten gesehen. Deshalb verzichte ich meistens darauf.

Köstlich finde ich das Bier hierzulande. Möglicherweise weil das halt bei heissem Wetter einfach himmlisch schmeckt.

So, jetzt habe ich mich so richtig in den Hunger geschrieben. Darum verlasse ich Euch hier und gehe… fooden!

Danke für Eure Aufmerksamkeit und guten Appetit! 🥂🥗🥘🍛

Euer Swiss

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