Camino Ruhetag siebzehn

Da ich heute meinen Ruhetag eingezogen habe, gibts nicht viel zu erzählen.

Ich habe die Gelegenheit ergriffen und mich etwas in Castrojeriz umgeschaut. Dieser Ort der tatsächlich seit alters das Stadtrecht besitzt hat eine erstaunlich wechselhafte Geschichte.

Diese ist eng mit der einst stattlichen Burg die dominant auf einem Hügel über der Stadt thront verbunden.

Einst stand dort ein Turm der von den Römern dort hingestellt wurde. In der wechselhaften Geschichte Kastilliens wurde daraus in vielen Etappen die trutzige Burg deren Ruine noch heute Castrojeriz beherrscht.

Auch der Ort selbst erlebte viele stürmische Zeiten. Er wurde immer wieder Ziel von kriegerischen Auseinandersetzungen. Es gab Zeiten der Blüte als man Handel trieb mit Merinowolle in ganz Europa. Dann folgten Zerstörung und die Pest. Schliesslich fand eine Landflucht statt nach dem Spanischen Bürgerkrieg.

Erst die Wiederbelebung des Jakobwegs brachte wieder Leben in die alten Gemäuer. Heute sind viele Herbergen für die Pilger aus aller Welt entstanden.

Womit wir wieder in der heutigen Zeit angelangt wären. Das Hotel ist wie ich erwähnte ein wunderschön renoviertes altes Herrenhaus. Heute Abend führte unsere Gastgeberin uns durch das ganze Gebäude. Wir tauchten ab in den Untergrund mit seinen geheimen Gängen die einst bis zum Castillo geführt hätten wie uns die Dame versicherte.

Die Burg hatte ich heute Nachmittag besichtigt. Man hatte eine fantastische Aussicht von dort oben. Fotos werde ich noch hochladen.

Das wärs dann vom heutigen (un) Ruhetag

Einen historischen Gruss aus Castrojeriz

Euer Swiss

4 Kommentare zu „Camino Ruhetag siebzehn“

  1. Guete n’Aabe..u danke für di Bricht u d’Föteli! Aha..die suberi Wösch ufem Tablett serviert!! Jitze weiss de d’Santina,
    was sie z’tüe het, wenn du wider deheime bisch..äbe service soigné..hihi! das Zimmer, wo du gnächtiget hesch, het äs
    bsundrigs Caché..nid wägem „Chaos“; aber dä Mix mit gschtrichene Wänd und no em Naturschtei..schön! Ja..u d’Gschicht
    vo Castrojeriz chönnti me no genauso für anderi schpanischi Dörfer schribe..die choge Chriege hei das Land prägt!
    Jitze wünsche n’ig dir de ä gueti Nacht u morn happy wandern!

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    1. Ja vile Dank, ig wandere morn ohni mi schwär Rucksack. Erschtens wott ig 32 km erreiche u zwöitens gschpüre nig chli miner Schultere. Die längetappe drum wius im Dorf vorhär viu tüürer wäri. Das isch e uswürckig wiu deum gemäss Caminoführer aui am genaugliche Ort achöme u es Gliger wei. Geit me es Dorf witer wirds meischtens billiger. Aber nume we me ä längeri Strecki i chouf nimmt.

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      1. Für das gitz e äxtra Service hie. Sogar mehreri. Vor Poscht u vo Private organisiert. Die allerwenigschte trage hie ihres Zügs säuber. E teil schleppt ganzi Köffer mit sech ume. Damit me am Abe ir Abegarderobe cha go dinniere verschteisch? Nid jede isch so blöd u louft nume mit em nötigschte desume u treit de dä Krämpel o no säuber! Tja das isch Jakobswäg light!

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