Camino Tag vier

Gestern bin ich zurückgekehrt nach Pamplona. Am Freitag habe ich mich von Hanspeter verabschiedet mit dem Versprechen, dass ich Ihn in Gedanken mit auf den Camino nehme und meine Pilgerreise auch in Gedenken an Ihn weitergehen werde.

Heute also startete ich in Pamplona meine Wanderung erneut. Die Tage zuhause waren sehr erholsam, wenn auch ein wenig bizarr insofern ich ja gar nicht vorhatte zurückzukehren.

Die Strecke war gezeichnet durch einen langen, am Schluss steilen Aufstieg. Das Wetter ist momentan spitze zum Wandern. Es ist zwar warm, aber es geht zeitweise ein starker kühlender Wind. Die Sonne versteckt sich meistens hinter Wolken.

Ich habe den Tag heute sehr genossen. So macht Wandern echt Spass! Das müsst Ihr unbedingt mal versuchen! Die Vegetation ist natürlich durch den Regen förmlich explodiert. Es Duftet intensiv nach Blumen, frischem Gras und Gewächs.

Man könnte davon richtig High werden 🤪 Keine Angst, ich werde schon nicht zum Junkie! Es liegen ja immer noch ca. 690 km vor mir 😂

Heute Abend übernachte ich in einem zehner Schlag. Das wird sicher lustig, die andern neun werde ich sicher toll unterhalten mit meinem Schnarchkonzert.

Zelten ist immer noch schwierig. Praktisch alle Felder sind angesät und eignen sich nicht. Der Rest ist entweder bebaut oder…. mit ZÄUNEN umgeben! Great Britain lässt grüssen.

Eine Sache noch die mir aufgefallen ist. Die Bevölkerung hier ist sehr hilfsbereit! In Pamplona habe ich ein paar mal kurz den Weg nicht sicher gefunden. Aber immer war da jemand zur Stelle der mir die Richtung wies.

Das kam daher, dass ein paar mal die Wegweiser unklar oder weggeräumt waren. In einer Grosstadt eine fatale Sache. Zum Glück war immer gleich jemand da der mich auf den rechten Weg zurückführte. Sobald man die Stadt verlassen hat, wird es wieder easy.

So, das wars wieder für heute. Ich bin etwas müde und brauche meinen Schlaf 😴 Machts gut und bis morgen. Buen Camino auch Euch!

Euer Swiss

Autor: Swiss

Meine Leidenschaft ist Lesen, Schreiben, Laufsport, Weitwandern, Natur, Menschen, andere Kulturen und Lebensweisen. Ich bin Neugierig und offen für alles. Das Paradies ist immer noch in uns allen, wir müssen es nur zulassen.

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