Mittwoch 18.04.2018 Gruss aus der Drachenhöhle

Der Tag im Zeichen des Drachen, zumindest für mich heute war es das Ereignis. Ich habe mich dazu auf eine Fahrt mit geschätzten 60 Touris im Car eingelassen. Um 09:50 mit 10min Verspätung ging es los.

Erster Stop war im Städtchen Sineu. Dort sollte ich den Markt besuchen. Mein Bedarf an Märkten war aber bereits gestern vollständig gedeckt. Also machte ich mich auf zu der örtlichen Kirche. Dort habe ich für meine Lieben die nicht mehr unter uns sind jeweils eine Kerze entzündet.

Vor einem kleinen Bistro lauschte ich einer respektablen Guitarrencombo bei deren Improvisationen im Bluesstyl. Sie machten das durchaus professionell und es war ein Genuss ihnen zuzuhören.

Der nächste Stop brachte uns zu einer Fabrik von Kunstperlen. Nicht gerade mein Ding. Ich ahnte leise, dass diese Reise nicht ganz meinen Vorstellungen entsprechen würde. Der nächste Halt in Porto Cristo, dem Geburtsort von Tennisstar Raphael Nadal, bestätigte mein Befürchtungen. Total touristisch hatte der Ort nicht mehr zu bieten als die Jacht von Nadal. Vielleicht noch die Bucht mit dem tiefblauen Meer.

Tja irgendwie musste die Zeit bis zur Besichtigung der Höhle um 15:00 Uhr gefüllt werden. Endlich ging es dann aber los und ich und geschätze 300 erwartungsvolle mit Handys bewaffnete widgewordene Touristen stürzten sich ins Abenteuer.

Die Höhle war denn auch der eindeutige Höhepunkt des Tages! Auch wenn das gedränge durch die wie entfesselt knipsenden Höhlenbewohner etwas bemühend erschien. Ich muss gestehen, auch ich knipste drauflos. Das Ergebnis seht Ihr im Fotoblog. Beurteil selbst ob ich übertrieben habe.

Am tiefsten Punkt der Höhle befindet sich der wunderschöne blaue See. Davor wurde eine Art Amphitheater aufgebaut. Nachdem männiglich endlich Platz im Auditorium genommen hatte, verdunkelte sich die Szene und es ertönte leise aus der ferne klassische Musik. Lautlos und auf beleuchteten Schiffen näherte sich das kleine Orchester. Sie fuhren spielend unter uns hindurch drehten um und verschwanden nach 10min wieder in der Dunkelheit. Das Publikum war sichtlich ergriffen.

Nicht lange, dann ging der Run auf die Schiffe los. Damit konnte man eine kurze Fahrt auf dem See Richtung Ausgang unternehmen. Viele Stufen später fand ich mich am Ausgang wieder. Alles in allem dauerte der Spass ca. eine Stunde.

Die Rückfahrt nahm eine weitere Stunde in Anspruch, so dass ich um 17:45 Uhr wieder im Hotel anlangte. Das ganze war mit Fr. 52.– eindeutig zu teuer und wie befürchtet für mich nicht gerade was ich mir vorgestellt hatte.

Der Besuch der Höhle hingegen hat sich sehr gelohnt und war wirklich beeindruckend. Damit schliesse ich den Bericht für heute.

Da Ihr zumindest in der Schweiz höhere Temperaturen als wir zu haben scheint, wünsche ich Euch einen schönen Donnerstag mit hoffentlich einem netten Abend draussen im Garten. Bis dann, machts gut 😊

Euer Swiss

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