Tag 12-14

Der 11 Tag war eigentlich recht ok. Wir sind weiter gewandert als eigentlich geplant. Damit haben wir einen Wandertag eingespart. Es war und ist immer noch sehr kalt in den Mountains. Wir sind eigentlich immer zwischen 1300 und 1700 müM. 

Am Freitag, Tag 12 dann gings echt krasss durch Schnee und Eis und Pflotsch. Es war unsäglich mühsam. Man musste sich sehr vorsichtig bewegen damit man nicht ausgerutscht ist. Und da bin ich 20km gelaufen!

Am Shelter angekommen war ich nudelfertig. Das war wohl etwas zu viel wie ich an den nächsten Tagen gespürt habe. Mein rechter Fuss schmerzt immer noch.

Wenigstens war das Wettter jetzt etwas freundlicher. Der Schnee ist geschmolzen und Eis war auch fast keins mehr. Dafür halt Pflotsch. Aber man kann nicht alles haben!

In der Nacht sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt. Am morgen ist es ca. -8°C eine richtige Eiszeit. Da gefriert schon mal der Kaffe wenn man zu lange wartet 😜 

Eine andere Geschichte sind die Weekend oder Dayhiker. Sie sind laut, fröhlich, Lustig und…lästig. Wenn wir Hiker in den Sheltern ankommen, sind die meist schon von lustigen, fröhlichen und lauten Dayhikern besetzt. Dann heisst es im Regen das Zelt aufbauen und am nächsten morgen das tropfnasse Ding wieder zusammenlegen. Hauptsache die haben Spass.

Wie gesagt, man kann nicht alles haben! Trailmagic gabs auch keins weil die Strassen zum Trail fast alle gesperrt waren, wegen des Schneesturms vom Mittwoch.

Am Samstag haben wir eine etwas kürzere Strecke gewählt. Ich habe auf meinem App gesehen, dass da ein unglaublich steiles Stück auf uns zukommt. Das wars dann auch! 

Es ging 100m praktisch senkrecht nach oben zu einem ehemaligen Feuer Wachtturm. Ich bin zeitweise auf allen vieren nach oben gekrochen.

Die Ausicht war aber schon phänomenal. Endlich konnten wir mal die Berge sehen über die wir mühsam gekraxelt sind. 

Dort oben haben wir auch die 100 meilen Marke erreicht!  Juhuu nur noch 1900 Meilen! Immerhin , am Sonntag sind wir nochmals ein paar Kilometer gelaufen bis Winding Gap. Dort hatte ich ein Shuttle nach unserem Hotel in Franklin gebucht.

Diese Fahrten zu organisieren und die Hotels zu reservieren ist natürlich hier in den USA kinderleicht. Wir werden jetzt bis Mittwoch hier bleiben und dann zurück auf den Trail.

Hier wird gut gegessen, Material nach Hause geschickt, ich hoffe eine Massage zu erhalten und einen besseren Rucksack.

Mehr dann morgen, für heute ist jetzt schluss!

Ich hoffe Euch gut unterhalten zu haben.  Bis zum nächsten mal. Tschüss Ihr lieben, Euer Swiss

8 Kommentare zu „Tag 12-14“

  1. Hellou du Hiker, wahnsinn was du da leischtisch bi dene Bedinige! Sie mache dirs ja würklech nid grad eifach, hesch dis Mentautraining äue scho äs paar Mau chönne bruche🙏🏻 D Höhemeter wo da zäme chöme si ja o gewaltig, das gloubi das da zwangslöifig abnimmsch. Guet chasch zwüschedüre a dine Ruhetage chli nachefuettere, süsch bisch gli nume no ä Strich ir Landschaft😉 I fröie mi jedesmau weni öppis vo dir lise u bi immer megagspannt was du aues erläbsch. Isch schön so chli derbi zsi. Machs guet👋🏼👋🏼👋🏼

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    1. Hallo Sorella, häb di fescht we nig de zrüggchume gits e Sprint uf e Niese 😂 versproche! Einisch müsse mirs wage! Häb e gueti Wuche. Morn schribe nig no einisch, de geits am Mittwuch zrügg uf e Trail!

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  2. Hi Swiss-Roly
    Herzlichen Dank für die interessanten Zeilen und die schönen Bilder (auf jeden Fall die meisten, wenn du nicht gerade Huddelwetter dokumentierst).
    Bemerkenswert wie du dich bei diesen Bedingungen der Herausforderung stellst. Bleib einfach gesund und munter. Du schaffst das bestimmt. Auf jeden Fall drücken wir dir die Daumen und freuen und leiden mit dir.
    Viele liebe Grüsse aus dem schönen Richigen
    Katrin u Wale

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    1. Vielen Dank für Eure Anteilnahme 😘
      Ich habe eigentlich gedacht ich wüsste auf was ich mich da einlasse. Aber ich muss schon sagen, der Anfang war Hammerhart. Bis Heute habe ich 180km und 8500 Höhenmeter geschafft. Und das unter teilweise miserabelsten Bedingungen. Wenn ich an letzten Freitag denke… Da war ich echt über dem Limit. Ich bin froh jetzt 2 Tage ausruhen zu können. Also bleibt mir bitte treu, dann kann nichts schiefgehen! Liebe Gruess Swiss

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  3. Hi Swiss
    Jeden Tag checke ich gespannt meine Mails und hoffe, es ist was vom Appalachan Trail dabei !
    🙂 Du siehst, keine Spur von Langeweile. Ich freue mich über jede Zeile, gehe auf Google Map um zu schauen wo du gerade bist, Google die Orte:-), es macht echt Spass. Und natürlich sind auch deine Bilder cool.
    Ich hoffe auch das du nun überflüssiges los bist und den perfekten Rucksack gefunden hast.
    Und dass alle deine Verspannungen wegmassiert sind 🙂
    Auf ein Neues!
    Und übrigens: Du siehst super aus!

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  4. Hey

    So wie ich lesen kann bist du gedanklich voll bei diesem Trail angekommen und nimmst die Tage und Situationen wie sie kommen.
    Hoffe dass du bald fündig wirst, was dein Rucksack anbelangt.
    Dein Sohn war am Wochenende auch ganz schön sportlich und hat sich nebst Umzugshilfe (Sönä & Pierre) auch noch an den Kerzerlauf gewagt.
    In den nächsten Tagen heisst es aber lernen, lernen, lernen denn am 31.3 sind Prüfungen.
    Also wo auch immer du gerade bist und was du gerade tust, schicke ihm viel Energie und denke an ihn.

    Ich schicke dir von hier aus weiterhin viel Freude und Energie und natürlich tolle Erlebnisse.

    Bye bye Daniela

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